Für die Eltern
Gemeinsam Verantwortung zeigen.
Warum machen wir das?
- Wir wollen die Verantwortung von Eltern stärken - Aufmerksamkeit rettet Leben.
- Viele Eltern wissen nicht, wie schnell und lautlos ein Kind ertrinken kann.
- Wir wollen mit der neuen Kampagne für mehr Aufmerksamkeit und Prävention sorgen.
- Wir möchten die Anzahl der Badeunfälle möglichst weit reduzieren.
Du siehst mich - oder du verlierst mich.
Es ist Zeit, hinzuschauen. Zeit, Verantwortung zu übernehmen.
Für unsere Kinder. Für ihre Sicherheit im Wasser.
58 Prozent.
So viele Kinder können am Ende der Grundschule nicht sicher schwimmen.
378 Menschen sind allein im Jahr 2021 in Deutschland ertrunken. Viele davon waren Kinder.
In 2024 waren es sogar 411 Menschen.
Ertrinken ist eine der häufigsten Unfallursachen im Kindesalter.
Und das oft lautlos. Schnell. Unbemerkt. Trotzdem passiert kaum etwas.
Diese Zahlen sind nicht neu.
Mach den Sicherheitscheck - Das Badpersonal kann nicht für alle verantwortlich sein.
Behalte dein Kind immer im Blick
– wirklich immer.
Ertrinken passiert lautlos und in Sekunden. Geh niemals davon aus, dass jemand anderes hinsieht.
Bleib in Griffweite
– besonders bei Nichtschwimmern.
Auch im flachen Wasser gilt: Nur eine Armlänge entfernt. Kinder brauchen Nähe, nicht nur Sichtkontakt.
Kein Handy, kein Buch
, kein „Ich bin gleich zurück.
Wasser verlangt deine volle Aufmerksamkeit. Nichts ist wichtiger als der Moment, in dem du gebraucht wirst.
Schwimmhilfen sind kein Ersatz für Aufsicht.
Schwimmflügel oder Schwimmwesten geben Sicherheit – aber keine Garantie. Du bist die wichtigste Sicherung.
Vor dem Baden: Klare Regeln
mit deinem Kind besprechen.
Was ist erlaubt, was nicht? Laufen am Beckenrand, Tauchen im Nichtschwimmerbereich, alleine losschwimmen – alles vorher klären.
Kenn die Gefahrenzonen im Bad.
Beobachte:
- Wo ist das Wasser besonders tief?
- Gibt es Rutschen mit starkem Wasserauslauf?
- Wo sind die Aufsichtspersonen?
- Wer Gefahren kennt, kann besser schützen.
Kinder nie unbeaufsichtigt duschen oder umziehen lassen. Auch außerhalb des Beckens kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Bleib präsent.
Im Notfall: Ruhig bleiben –
aber sofort handeln.
Kind in Not? Laut um Hilfe rufen, nicht weglaufen. Wenn möglich: Kind sofort aus dem Wasser holen. Badpersonal informieren. Erste Hilfe leisten.
Was tun in einem Notfall?
Ein Notfall im Wasser kann jeden treffen – doch viele Menschen sind unsicher, was im Ernstfall zu tun ist.
Wer vorbereitet ist, kann Leben retten.
Deshalb empfehlen wir allen Eltern, Großeltern, Betreuer:innen und Aufsichtspersonen, ihr Wissen in Erster Hilfe regelmäßig aufzufrischen. Denn die richtige Reaktion im richtigen Moment macht den Unterschied.
Informiere dich, bilde dich weiter – für die Sicherheit unserer Kinder.
Ob Erste-Hilfe-Kurs für Eltern, Babyschulung oder Auffrischungskurse für Aufsichtspersonen – jeder Schritt zählt.